27

In der Stift

Eine der ältes­ten Sied­lun­gen im Bereich des heu­ti­gen Weins­ber­ger­wal­des geht in das 16. Jahr­hun­dert zurück. 1510 gehört »In der Stift« zur Herr­schaft Pöggs­tall. Der Name ver­weist auf mit einem Grund- oder Wald­teil »bestif­te­te« Häuser. 

Von den ursprüng­li­chen Häu­sern sind noch zwei typi­sche Herr­schafts­häu­ser vor­han­den und wer­den der­zeit als Zweit­wohn­sitz und Feri­en­haus benutzt. Von vier ande­ren Häu­sern fin­den sich nur noch Fun­da­men­te. Benannt nach den letz­ten Bewoh­ner han­delt es sich hier­bei um das »Weiß­haus« [27], das »Hack­lhaus« [27a], das Haus »Schind­ler« [27b] und das Haus
»Hone­der« [27c]. Vor allem beim Haus Hone­der sind die – heu­te vom Wald zurück­er­ober­ten – ter­ras­sen­för­mi­gen klei­nen Fel­der »hin­ter« dem Haus noch deut­lich erkenn­bar. 1940 wur­de die »Stift« ent­sie­delt (The­ma). Nach dem Krieg wur­de das Weiß­haus eine Zeit lang wie­der bewirt­schaf­tet, letzt­end­lich aber auf- und dem Ver­fall preisgegeben.

ED 

Stra­ße von Edles­berg Rich­tung Stifterteich/Saggraben, vor dem Stif­ter­teich 
Wan­der­weg 42 (teil­wei­se)

Stift Beschrei­bung I: Herr Hackl erin­nert sich an das Leben in der Stift. Inter­view: Nadi­ne Fragner

Koordinaten
(WSG84)

[27] 48.38192 | 15.09325
[27a]
48.38102 | 15.09279
[27b]
48.38147 | 15.09571
[27c]
48.38237 | 15.08714